Liebe Leserinnen,
ich habe heute im ARD-Video die Initiative www.aus-weg.de gefunden. Ich finde die Geschichten sehr Mut-machend und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es war meine Würde wieder zu finden. Auch in meiner noch laufenden Traumatherapie spüre ich, dass es für mich immer noch nicht selbstverständlich ist, meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und diese zu wahren. Aber, ich arbeite dran :-)
Viele Grüße
Lisa
Wenn du dich irgendwie wiederfindest in meinen Beschreibungen und Hilfe suchst, kannst du dich zum Beispiel melden bei: http://www.frauen-gegen-gewalt.de
Freitag, 24. November 2017
Montag, 6. November 2017
me-too gibt es auch in der Ehe
Liebe Leserinnen,
als ich die Geschichten von Weinstein hörte, da kam mir der Gedanke, dass es in meiner Ehe auch passiert ist. Erniedrigende sexuelle Vorschläge, Busen grapschen, mich einem Automonteur anbieten ("Willst du sie auch mal haben?") und später behaupten, ich hätte den Spaß nicht verstanden (der Automonteur hätte das wohl verstanden, angeblich...).
Es tut mir sehr Leid für alle Frauen, die dieses in Partnerschaft oder in Arbeitssituationen erleben mussten. Dass es so viele Männer zu betreffen scheint, zeigt mir, wie tief verwurzelt dieser Irrglaube ist, dass sie sich das erlauben können....Und wenn ich dann Frauen auf extremen High Heels sehe, dann frage ich mich, ob wir uns das wirklich antun wollen, unsere Füße zerstören .... warum sehen viele männliche Moderatoren sehr entspannt aus in ihren bequemen Klamotten auf Turnschuhen, und viele weibliche (Mit-)Moderatorinnen stöckeln auf High Heels herum, in knapper Bekleidung und können sich kaum bewegen? Können wir nicht auch bequem bekleidet auf Sneakers unseren Job tun? Es tut mir Leid, wenn das jetzt etwas politisch geworden ist.... es sind meine Gedanken die ich zurzeit habe.....
Es grüßt die Lisa
als ich die Geschichten von Weinstein hörte, da kam mir der Gedanke, dass es in meiner Ehe auch passiert ist. Erniedrigende sexuelle Vorschläge, Busen grapschen, mich einem Automonteur anbieten ("Willst du sie auch mal haben?") und später behaupten, ich hätte den Spaß nicht verstanden (der Automonteur hätte das wohl verstanden, angeblich...).
Es tut mir sehr Leid für alle Frauen, die dieses in Partnerschaft oder in Arbeitssituationen erleben mussten. Dass es so viele Männer zu betreffen scheint, zeigt mir, wie tief verwurzelt dieser Irrglaube ist, dass sie sich das erlauben können....Und wenn ich dann Frauen auf extremen High Heels sehe, dann frage ich mich, ob wir uns das wirklich antun wollen, unsere Füße zerstören .... warum sehen viele männliche Moderatoren sehr entspannt aus in ihren bequemen Klamotten auf Turnschuhen, und viele weibliche (Mit-)Moderatorinnen stöckeln auf High Heels herum, in knapper Bekleidung und können sich kaum bewegen? Können wir nicht auch bequem bekleidet auf Sneakers unseren Job tun? Es tut mir Leid, wenn das jetzt etwas politisch geworden ist.... es sind meine Gedanken die ich zurzeit habe.....
Es grüßt die Lisa
Samstag, 4. November 2017
Kinder und Erfahrungen nach der Trennung
Meine Traumatherapie hat zu neuen Gesprächen mit meinen Kindern geführt. Sie berichten von weiteren Grausamkeiten, perversen Spielchen, zum Teil verdrängten Erinnerungen die hochkommen.... oder die sie mir nie vorher erzählen wollten.... passiert nach unserer Trennung... bei den Besuchskontakten....
Von der Würgeschlange, womit meine Tochter alleine gelassen wurde....die sich um ihren Hals schlängelte... sie war maximal 8 Jahre alt.... vom an-den-Haaren-hochgezogen werden, weil man sich hinter der Couch versteckt hat, weil man nicht schlafen konnte.... vom Einsperren im Keller und nicht nur schrecklich Angst hatte, weil die Schlange auch dort wohnte, sondern auch keine Toilette hatte....
Bitte, SCHÜTZT EURE KINDER, falls ihr irgendwas wieder erkannt habt....
Eure hetroffene Lisa
Von der Würgeschlange, womit meine Tochter alleine gelassen wurde....die sich um ihren Hals schlängelte... sie war maximal 8 Jahre alt.... vom an-den-Haaren-hochgezogen werden, weil man sich hinter der Couch versteckt hat, weil man nicht schlafen konnte.... vom Einsperren im Keller und nicht nur schrecklich Angst hatte, weil die Schlange auch dort wohnte, sondern auch keine Toilette hatte....
Bitte, SCHÜTZT EURE KINDER, falls ihr irgendwas wieder erkannt habt....
Eure hetroffene Lisa
Montag, 11. September 2017
Doch noch Traumatherapie.....
Liebe Leserinnen und Leser,
obwohl ich dachte, ich hätte "es geschafft" und ich bräuchte keine Therapie mehr, musste ich feststellen, dass ich jetzt - fast 12 Jahre nach der Trennung - meine Schatten noch nicht wirklich losgeworden bin. Irgendwie fühlt sich das wie "Schwäche" an, bisschen wie "doch noch verloren zu haben", obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist.... Wie habe ich gemerkt, dass da doch noch einiges "aufzuräumen" ist? Ich versuche es mal zu beschreiben.....
Mein trauriger Sohn, der jetzt nicht mehr traurig ist, sondern sehr stark und wie ich glaube, mit sehr viel mehr Selbst-WERT-Gefühl, hat es mir vorgemacht. Wir hatten im letzten Winter viele lange Gespräche über alles was passiert ist und mit welchen Auswirkungen er zu kämpfen hatte: Angstattacken, Panikzustände, das Haus nicht verlassen können, nicht im ÖPV unterwegs sein können, wegzurennen aus Restaurants oder Supermärkten, Vorlesungen nie zu erreichen oder diese in Panik zu verlassen, nächtliche Albträume, extremes Zähne knirschen (3 Backenzähne zerbrochen), nur so als Beispiele... und er hat eine EMDR-Therapie gemacht (eine Therapieform die sehr wirksam sein soll* bei posttraumatischen Belastungsstörungen). Seitdem er diese Therapie genacht hat, hat er sein Leben wirklich in die Hand genommen, er hat das erste Semester komplett geschafft und schon alles für das nächste Semester angemeldet. Er nimmt KEINE Medikamente mehr (ich bin so stolz und glücklich) und plant sein Leben, auch für die weitere Zukunft!
Ich merkte jedoch, dass ich meine tiefe Traurigkeit noch nicht überwunden hatte. Schlimmer noch, ich bekam einen furchtbaren Flashback, in einer eigentlich harmlosen Situation: meine Tochter wollte mir helfen, und hatte meine feine Wäsche in den Trockner gesteckt (ich hatte einen Tag vorher erklärt, dass Wäsche nicht zu lange in der Waschmaschine bleiben sollte, weil die sonst anfängt zu stinken), ich hänge die feine Wäsche immer auf. Ich wurde sofort zurückversetzt in die letzte Phase meiner damaligen Ehe: die Tochter von Wudo hat mit voller Absicht ein neues Teil in den Trockner gesteckt (ich hatte es eine Stunde vorher genau erklärt, dass es NICHT in den Trockner durfte) , und es war eingelaufen und völlig zerstört, sprich untragbar. Damals war ich verzweifelt, und die ganzen Panikgefühle, die Verzweiflung, ja, v.a. die hilflose Wut.... alles war plötzlich da und ich bin total laut geworden, habe gegen die Wäschekörbe getreten und gezetert.... meine Tochter hat sich im Zimmer eingeschlossen, weil sie schwer gefühlsmäßig verletzt war. Danach wollte ich mich am liebsten wieder unter der Bettdecke verstecken, klein im Dunkeln und heulen - so wie ich es in den ersten Monaten nach der Trennung mehrmals täglich getan hatte .... da meine Tochter eine gewisse Sturheit hat, reagierte sie nicht auf mein Klopfen (ich wollte mich entschuldigen und alles erklären), daraufhin habe ich einen Zettel mit der Botschaft "ich hatte einen furchtbaren Flashback, es tut mir Leid" unter der Tür durch geschoben... da machte sie auf und wie haben zusammen geweint (ich habe eine sehr besondere, tapfere Tochter).
Erst da wurde mir bewusst, dass ich doch noch nicht fertig war mit meiner Verarbeitung .... es folgten weitere, leichtere Flashbacks, Albträume und "im-falschen-Film-Gefühle" (Psychologen nennen das glaube ich "dissoziativ". Ich habe dann meinen ganzen Mut zusammengenommen und mich auch für eine Therapie angemeldet. Zunächst wurden viele Diagnostikbögen ausgefüllt, viele Gespräche geführt. Es zeigte sich, dass ich doch sehr viel Traurigkeit fühlte und mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen hatte. Insgesamt kam auch bei mir eine Posttraumatische Belastungsstörung als Fazit dabei raus. Im Nachhinein denke ich, dass das viele Arbeiten, immer zu viel zu tun zu haben um es zu schaffen, mich erst um die Kinder oder die Probleme meines neuen Partners zu kümmern, im Endeffekt nur ein Weglaufen war, vielleicht auch eine (vorübergehende und zunächst sinnvolle) Überlebensstrategie? Viellecht gönnte ich mir auch erst meine Therapie, nachdem es meinem ehemalig traurigen Sohn besser ging? Viellecht bin ich jetzt erst stark genug um mir "das anzutun?" Um so eine Therapie bewältigen zu können? Ich habe einige Monate und viele Sitzungen gebraucht, um Vertrauen zu meiner Therapeutin zu fassen, um Stärke zu gewinnen, bis ich mich jetzt so stark fühle, sogar schon etwas Ungeduld verspüre, um endlich mit dem traumatischten Teil meines Lebens aufzuräumen, dem ins Auge zu sehen und "mein Schwert zu schwingen"... Ich sehe mich da irgendwie mit einer Ritterrüstung auf einem Berggipfel stehen ... Wir werden sehen.... Ich werde wahrscheinlich nach meinen ersten Erfahrungen darüber berichten.... Drückt mir bitte die Daumen :-)
Eure Lisa
*"soll", weil ich hier keine Meinung über diese Therapieform abgeben möchte, über Internet-recherche findet man schnell Informationen, und die EMDR-Therapie wird m.W. von den Krankenkassen übernommen, auch diese Aussage ohne Wertung oder Gewähr
obwohl ich dachte, ich hätte "es geschafft" und ich bräuchte keine Therapie mehr, musste ich feststellen, dass ich jetzt - fast 12 Jahre nach der Trennung - meine Schatten noch nicht wirklich losgeworden bin. Irgendwie fühlt sich das wie "Schwäche" an, bisschen wie "doch noch verloren zu haben", obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist.... Wie habe ich gemerkt, dass da doch noch einiges "aufzuräumen" ist? Ich versuche es mal zu beschreiben.....
Mein trauriger Sohn, der jetzt nicht mehr traurig ist, sondern sehr stark und wie ich glaube, mit sehr viel mehr Selbst-WERT-Gefühl, hat es mir vorgemacht. Wir hatten im letzten Winter viele lange Gespräche über alles was passiert ist und mit welchen Auswirkungen er zu kämpfen hatte: Angstattacken, Panikzustände, das Haus nicht verlassen können, nicht im ÖPV unterwegs sein können, wegzurennen aus Restaurants oder Supermärkten, Vorlesungen nie zu erreichen oder diese in Panik zu verlassen, nächtliche Albträume, extremes Zähne knirschen (3 Backenzähne zerbrochen), nur so als Beispiele... und er hat eine EMDR-Therapie gemacht (eine Therapieform die sehr wirksam sein soll* bei posttraumatischen Belastungsstörungen). Seitdem er diese Therapie genacht hat, hat er sein Leben wirklich in die Hand genommen, er hat das erste Semester komplett geschafft und schon alles für das nächste Semester angemeldet. Er nimmt KEINE Medikamente mehr (ich bin so stolz und glücklich) und plant sein Leben, auch für die weitere Zukunft!
Ich merkte jedoch, dass ich meine tiefe Traurigkeit noch nicht überwunden hatte. Schlimmer noch, ich bekam einen furchtbaren Flashback, in einer eigentlich harmlosen Situation: meine Tochter wollte mir helfen, und hatte meine feine Wäsche in den Trockner gesteckt (ich hatte einen Tag vorher erklärt, dass Wäsche nicht zu lange in der Waschmaschine bleiben sollte, weil die sonst anfängt zu stinken), ich hänge die feine Wäsche immer auf. Ich wurde sofort zurückversetzt in die letzte Phase meiner damaligen Ehe: die Tochter von Wudo hat mit voller Absicht ein neues Teil in den Trockner gesteckt (ich hatte es eine Stunde vorher genau erklärt, dass es NICHT in den Trockner durfte) , und es war eingelaufen und völlig zerstört, sprich untragbar. Damals war ich verzweifelt, und die ganzen Panikgefühle, die Verzweiflung, ja, v.a. die hilflose Wut.... alles war plötzlich da und ich bin total laut geworden, habe gegen die Wäschekörbe getreten und gezetert.... meine Tochter hat sich im Zimmer eingeschlossen, weil sie schwer gefühlsmäßig verletzt war. Danach wollte ich mich am liebsten wieder unter der Bettdecke verstecken, klein im Dunkeln und heulen - so wie ich es in den ersten Monaten nach der Trennung mehrmals täglich getan hatte .... da meine Tochter eine gewisse Sturheit hat, reagierte sie nicht auf mein Klopfen (ich wollte mich entschuldigen und alles erklären), daraufhin habe ich einen Zettel mit der Botschaft "ich hatte einen furchtbaren Flashback, es tut mir Leid" unter der Tür durch geschoben... da machte sie auf und wie haben zusammen geweint (ich habe eine sehr besondere, tapfere Tochter).
Erst da wurde mir bewusst, dass ich doch noch nicht fertig war mit meiner Verarbeitung .... es folgten weitere, leichtere Flashbacks, Albträume und "im-falschen-Film-Gefühle" (Psychologen nennen das glaube ich "dissoziativ". Ich habe dann meinen ganzen Mut zusammengenommen und mich auch für eine Therapie angemeldet. Zunächst wurden viele Diagnostikbögen ausgefüllt, viele Gespräche geführt. Es zeigte sich, dass ich doch sehr viel Traurigkeit fühlte und mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen hatte. Insgesamt kam auch bei mir eine Posttraumatische Belastungsstörung als Fazit dabei raus. Im Nachhinein denke ich, dass das viele Arbeiten, immer zu viel zu tun zu haben um es zu schaffen, mich erst um die Kinder oder die Probleme meines neuen Partners zu kümmern, im Endeffekt nur ein Weglaufen war, vielleicht auch eine (vorübergehende und zunächst sinnvolle) Überlebensstrategie? Viellecht gönnte ich mir auch erst meine Therapie, nachdem es meinem ehemalig traurigen Sohn besser ging? Viellecht bin ich jetzt erst stark genug um mir "das anzutun?" Um so eine Therapie bewältigen zu können? Ich habe einige Monate und viele Sitzungen gebraucht, um Vertrauen zu meiner Therapeutin zu fassen, um Stärke zu gewinnen, bis ich mich jetzt so stark fühle, sogar schon etwas Ungeduld verspüre, um endlich mit dem traumatischten Teil meines Lebens aufzuräumen, dem ins Auge zu sehen und "mein Schwert zu schwingen"... Ich sehe mich da irgendwie mit einer Ritterrüstung auf einem Berggipfel stehen ... Wir werden sehen.... Ich werde wahrscheinlich nach meinen ersten Erfahrungen darüber berichten.... Drückt mir bitte die Daumen :-)
Eure Lisa
*"soll", weil ich hier keine Meinung über diese Therapieform abgeben möchte, über Internet-recherche findet man schnell Informationen, und die EMDR-Therapie wird m.W. von den Krankenkassen übernommen, auch diese Aussage ohne Wertung oder Gewähr
Sonntag, 14. Dezember 2014
Sehnsucht nach Familie, Gemeinsamkeit und Freude
Liebe LeserInnen
Mir ist nochmal bewusst geworden, wie tief in mir die Sehnsucht nach Familie steckt... und wie sehr er das ausgenutzt hat um mir eine heile Familie vorzuspielen. Damit hatte er mich völlig um den Finger gewickelt und in den 7. Himmel gehoben....
Die Frage bleibt, woher die tief verwurzelte Sehnsucht kommt? Ich habe mir immer eine lustige Familie gewünscht, wo alle gemeinsam Spiele spielen und endlose Tischgespräche oder Gitarren-Kamin-Abende die Regel sind.
Ich erinnere mich an seltene lustige Abende, seltene Gitarrenmusik. Es musste alles geregelt sein, es herrschte viel Strenge bei uns. Bildung und Kirche waren wichtig. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten meines Vaters machten es noch unübersichtlicher. Er war als Pilot oft länger weg. Der einzig konstante Faktor war das Boot. Wir verbrachten viele Ferien und Wochenenden auf dem Boot. Wir gehörten zu einem Wassersportverein, der eine eigene Insel hatte. Viele Kinder und viel Spaß und wenig Regeln und keine Kirche... Das war schön. Der Geruch vom Innenraum des Bootes finde ich in unserem Wohnmobil wieder, da geht es mir immer gut, sobald ich drin sitze. Witzig :-))
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit,
Lisa
Mir ist nochmal bewusst geworden, wie tief in mir die Sehnsucht nach Familie steckt... und wie sehr er das ausgenutzt hat um mir eine heile Familie vorzuspielen. Damit hatte er mich völlig um den Finger gewickelt und in den 7. Himmel gehoben....
Die Frage bleibt, woher die tief verwurzelte Sehnsucht kommt? Ich habe mir immer eine lustige Familie gewünscht, wo alle gemeinsam Spiele spielen und endlose Tischgespräche oder Gitarren-Kamin-Abende die Regel sind.
Ich erinnere mich an seltene lustige Abende, seltene Gitarrenmusik. Es musste alles geregelt sein, es herrschte viel Strenge bei uns. Bildung und Kirche waren wichtig. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten meines Vaters machten es noch unübersichtlicher. Er war als Pilot oft länger weg. Der einzig konstante Faktor war das Boot. Wir verbrachten viele Ferien und Wochenenden auf dem Boot. Wir gehörten zu einem Wassersportverein, der eine eigene Insel hatte. Viele Kinder und viel Spaß und wenig Regeln und keine Kirche... Das war schön. Der Geruch vom Innenraum des Bootes finde ich in unserem Wohnmobil wieder, da geht es mir immer gut, sobald ich drin sitze. Witzig :-))
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit,
Lisa
Samstag, 11. Oktober 2014
Liebe LeserInnen,
hier noch ein Beispiel, wie solche Menschen funktionieren:
Nach der Trennung musste das Haus verkauft werden. Er hatte sich einige Monate ruhig verhalten und die eigene Deckung ließ nach. Ein großer Fehler. Es war finanziell alles genau durchgerechnet und die neue Existenz wurde geplant, mit dem verabredeten Erlös des Hausverkaufs. Alles verlief ruhig und friedlich, der erwartete Boykott beim Verkauf blieb aus und alle Unterschriften beim Notar termingerecht und kommentarlos eingehalten. Beim nächsten Treffen, um die letzten Papiere zu regeln, sagte er unerwartet: "Ach ja, der Notar hat angerufen. Bei der Berechnung ist ein Fehler gemacht worden, ich bekomme noch 10.000€ von dir!". Ein Riesenschreck, die zunächst lähmte, große Panik kroch hoch, wie soll das gehen, das Geld ist doch schon längst verplant und wird auch dringend gebraucht, viel was er ja sowieso nicht..... "Dann rufe ich dort an und will erstmal die Rechnung sehen, das kann gar nicht sein", kam meine piepsige Reaktion. Das Adrenalin schoss durch meinen Körper.... Alles Reaktionen die sichtbar waren und dann das Schlimmste: Ein dreckiges Lachen ertönte und er sagte lapidar: "Stimmt nicht, konnte es mal versuchen oder?" und das dreckige Lachen tönte weiter. Ich war so WÜÜÜÜÜÜÜÜÜTEND, auf ihn, auf mich...... die schlimmsten Schimpfwörter hallten durch meinen Kopf und ich lief davon......
Im Nachhinein fragt man sich, hat er das im Vorfeld geplant oder war das spontan? Es klang so überzeugend und ehrlich.... Soviel zum Thema Mach-Gewalt-Mnipulator-Mensch!
Gruß Lisa
hier noch ein Beispiel, wie solche Menschen funktionieren:
Nach der Trennung musste das Haus verkauft werden. Er hatte sich einige Monate ruhig verhalten und die eigene Deckung ließ nach. Ein großer Fehler. Es war finanziell alles genau durchgerechnet und die neue Existenz wurde geplant, mit dem verabredeten Erlös des Hausverkaufs. Alles verlief ruhig und friedlich, der erwartete Boykott beim Verkauf blieb aus und alle Unterschriften beim Notar termingerecht und kommentarlos eingehalten. Beim nächsten Treffen, um die letzten Papiere zu regeln, sagte er unerwartet: "Ach ja, der Notar hat angerufen. Bei der Berechnung ist ein Fehler gemacht worden, ich bekomme noch 10.000€ von dir!". Ein Riesenschreck, die zunächst lähmte, große Panik kroch hoch, wie soll das gehen, das Geld ist doch schon längst verplant und wird auch dringend gebraucht, viel was er ja sowieso nicht..... "Dann rufe ich dort an und will erstmal die Rechnung sehen, das kann gar nicht sein", kam meine piepsige Reaktion. Das Adrenalin schoss durch meinen Körper.... Alles Reaktionen die sichtbar waren und dann das Schlimmste: Ein dreckiges Lachen ertönte und er sagte lapidar: "Stimmt nicht, konnte es mal versuchen oder?" und das dreckige Lachen tönte weiter. Ich war so WÜÜÜÜÜÜÜÜÜTEND, auf ihn, auf mich...... die schlimmsten Schimpfwörter hallten durch meinen Kopf und ich lief davon......
Im Nachhinein fragt man sich, hat er das im Vorfeld geplant oder war das spontan? Es klang so überzeugend und ehrlich.... Soviel zum Thema Mach-Gewalt-Mnipulator-Mensch!
Gruß Lisa
Liebe LeserInnen,
mir sind noch einige Gedanken gekommen, die ich gerne teilen möchte.
Als meine Schwester und ich wieder Kontakt hatten, haben wir ab und zu telefoniert mit Skype. Ich wunderte mich, dass ihr Mann (es war kurz vor der Trennung), mich nicht grüßte und nur im Hintergrund am Mosern war. Meine Schwester erklärte ihm dann mit angstrengter Stimme, dass wir diese Zeit verabredet hätten, er blieb aber sehr negativ und sie angespannt.... Es ist eine Methode, wie diese Männer ihre Frauen klein machen und halten, die Isolierung von wichtigen Kontakten.
Er hat zwar immer behauptet, dass er versucht hätte auf meine Schwester einzuwirken, aber das Gegenteil war der Fall. Er sagte zwar nichts dagegen, nein, er moserte lieber im Hintergrund, machte Krach und zeigte durch seine Körperhaltung und Mimik eine große Ablehnung und Unzufriedenheit. Meiner Schwester musste klar gewesen sein, was nach unserem Telefonat folgen würde. Da gibt es ja viele Mittel vom Ignorieren, bis Beschimpfen, natürlich auch vor den Kindern, und immer wieder zu erzählen, welch schlechte Mutter sie wäre und wie schlecht die Kinder versorgt seien.... wieder ein Grund für ihn noch ein Bier zu trinken....
Gruß Lisa
mir sind noch einige Gedanken gekommen, die ich gerne teilen möchte.
Als meine Schwester und ich wieder Kontakt hatten, haben wir ab und zu telefoniert mit Skype. Ich wunderte mich, dass ihr Mann (es war kurz vor der Trennung), mich nicht grüßte und nur im Hintergrund am Mosern war. Meine Schwester erklärte ihm dann mit angstrengter Stimme, dass wir diese Zeit verabredet hätten, er blieb aber sehr negativ und sie angespannt.... Es ist eine Methode, wie diese Männer ihre Frauen klein machen und halten, die Isolierung von wichtigen Kontakten.
Er hat zwar immer behauptet, dass er versucht hätte auf meine Schwester einzuwirken, aber das Gegenteil war der Fall. Er sagte zwar nichts dagegen, nein, er moserte lieber im Hintergrund, machte Krach und zeigte durch seine Körperhaltung und Mimik eine große Ablehnung und Unzufriedenheit. Meiner Schwester musste klar gewesen sein, was nach unserem Telefonat folgen würde. Da gibt es ja viele Mittel vom Ignorieren, bis Beschimpfen, natürlich auch vor den Kindern, und immer wieder zu erzählen, welch schlechte Mutter sie wäre und wie schlecht die Kinder versorgt seien.... wieder ein Grund für ihn noch ein Bier zu trinken....
Gruß Lisa
Freitag, 10. Oktober 2014
Liebe LeserInnen,
wie sich Geschichten doch wiederholen...... meine Schwester hat sich im letzten Jahr von ihrem Mann getrennt, nach über 14 Jahren Ehe....... aber ich fange lieber etwas früher an!
Im ersten Jahr nach der Trennung vom Wudo, wollte meine Schwester plötzlich keinen Kontakt mehr zu mir. Ich habe viele Jahre schwer darunter gelitten. Immer wieder habe ich versucht den Kontakt wieder herzustellen, auch meine Eltern versuchten vergeblich sie zumindest zu einem Gespräch zu bewegen. Nichts ging. Irgendwann kam bei mir der Gedanke, ob es vielleicht mit ihrer eigenen Ehe zu tun haben könnte, vielleicht stimmte da auch etwas nicht. Meine Eltern erzählten zwar, dass ihr Mann es auch bedauern würde und er auch nichts ausrichten könnte, aber der Zweifel wuchs. Wir trafen uns noch ab und zu auf Familienfesten, redeten zwar nicht miteinander, aber ich machte meine Beobachtungen. War meine Schwester allleine da, wirkte sie locker und entspannt, war ihr Mann mit, war ihr Gesicht angespannt und ihre Bewegungen wirkten fahrig. Ich kannte das doch..... Aber sie feierte, ohne mich, ihre Pertersilienhochzeit (12,5 Jahre verheiratet), und ich war mir nicht sicher.....
Als meine Mutter immer öfter krank wurde hatte ich Angst, dass wir das Problem nicht rechtzeitig lösen könnten und ich hatte große Bedenken, wenn wirklich was schlimmes passieren würde. Wie sollte ich mit meiner Schwester womöglich ins Krankenhaus zu einer todkranken Mutter gehen, wenn sie nicht mit mir reden wollte....
Da habe ich meinen Vater gebeten, nochmal mit meiner Schwester zu reden, es half jedoch immer noch nicht. Dann organisierte mein Vater ein Treffen bei meinen Eltern zu Hause, ohne meiner Schwester zu sagen, dass ich auch kommen würde.... Das Risiko war extrem hoch, aber es ist gut gegangen. Ganz vorsichtig sind meine Schwester und ich uns näher gekommen, es folgten weitere Treffen und wir konnten über vieles reden. Nach ca. 2 Monaten kam die große "Überraschung": Meine Schwester trennte sich von ihrem Mann. In den Gesprächen danach stellte sich heraus, dass wir unsere Erlebnisse fast 1:1 hätten austauschen können. Auch sie war in eine bitterböse, manipulative Falle getappt. Auch sie wurde täglich verletzt, ignoriert, beschimpft und klein gemacht. Ihre Seele genauso zertrampelt wie meine, mit vielen gleichen Mitteln....
Heute sind wir beide unendlich glücklich, dass wir uns wieder haben, und wir sind sooooo stark geworden :-))) Das ist das zweitgröte Geschenk, das beste Geschenk war meine Schwester wieder in den Arm nehmen zu können!!
Meine 17-jährige Tochter kennt meinen Blog inzwischen, sie ist ein sehr besonderer Mensch. Sehr stark und sehr sensibel. Ihre Stärke hatte ich in dem Alter nicht. Auch sie hat viel schlimmes miterlebt und ansehen müssen. Heute sind wir zwei starke Frauen, die eine erst 17, die andere über 50 ;-).
Was ich jetzt fühle? Die Freude gekämpft zu haben, die innere Stärke zu spüren. Ich möchte am Liebsten allen betroffenen Frauen zurufen: Werdet stark, trennt euch auch von manipulativen Männern die euch klein machen. Ihr schafft das, ihr habt die Kraft in euch!!! Malt euch das Leben in Freiheit aus, es wird euch Kraft geben. Keine Kontrolle mehr, keiner der bestimmt, wann und ob ihr schlafen dürft, keiner der euch mit Eiseskälte ignoriert. Niemand soll eure Kinder weiter zerstören!!! Sucht die Wärme in euch, bei Freundinnen, geht ins Frauenhaus, lasst euch das nicht mehr gefallen: JETZT HANDELN!!!!!!!
IHR HABT EIN BESSERES LEBEN VERDIENT!!!!!!!
UND EURE KINDER UMSOMEHR!!!
Eure Lisa
wie sich Geschichten doch wiederholen...... meine Schwester hat sich im letzten Jahr von ihrem Mann getrennt, nach über 14 Jahren Ehe....... aber ich fange lieber etwas früher an!
Im ersten Jahr nach der Trennung vom Wudo, wollte meine Schwester plötzlich keinen Kontakt mehr zu mir. Ich habe viele Jahre schwer darunter gelitten. Immer wieder habe ich versucht den Kontakt wieder herzustellen, auch meine Eltern versuchten vergeblich sie zumindest zu einem Gespräch zu bewegen. Nichts ging. Irgendwann kam bei mir der Gedanke, ob es vielleicht mit ihrer eigenen Ehe zu tun haben könnte, vielleicht stimmte da auch etwas nicht. Meine Eltern erzählten zwar, dass ihr Mann es auch bedauern würde und er auch nichts ausrichten könnte, aber der Zweifel wuchs. Wir trafen uns noch ab und zu auf Familienfesten, redeten zwar nicht miteinander, aber ich machte meine Beobachtungen. War meine Schwester allleine da, wirkte sie locker und entspannt, war ihr Mann mit, war ihr Gesicht angespannt und ihre Bewegungen wirkten fahrig. Ich kannte das doch..... Aber sie feierte, ohne mich, ihre Pertersilienhochzeit (12,5 Jahre verheiratet), und ich war mir nicht sicher.....
Als meine Mutter immer öfter krank wurde hatte ich Angst, dass wir das Problem nicht rechtzeitig lösen könnten und ich hatte große Bedenken, wenn wirklich was schlimmes passieren würde. Wie sollte ich mit meiner Schwester womöglich ins Krankenhaus zu einer todkranken Mutter gehen, wenn sie nicht mit mir reden wollte....
Da habe ich meinen Vater gebeten, nochmal mit meiner Schwester zu reden, es half jedoch immer noch nicht. Dann organisierte mein Vater ein Treffen bei meinen Eltern zu Hause, ohne meiner Schwester zu sagen, dass ich auch kommen würde.... Das Risiko war extrem hoch, aber es ist gut gegangen. Ganz vorsichtig sind meine Schwester und ich uns näher gekommen, es folgten weitere Treffen und wir konnten über vieles reden. Nach ca. 2 Monaten kam die große "Überraschung": Meine Schwester trennte sich von ihrem Mann. In den Gesprächen danach stellte sich heraus, dass wir unsere Erlebnisse fast 1:1 hätten austauschen können. Auch sie war in eine bitterböse, manipulative Falle getappt. Auch sie wurde täglich verletzt, ignoriert, beschimpft und klein gemacht. Ihre Seele genauso zertrampelt wie meine, mit vielen gleichen Mitteln....
Heute sind wir beide unendlich glücklich, dass wir uns wieder haben, und wir sind sooooo stark geworden :-))) Das ist das zweitgröte Geschenk, das beste Geschenk war meine Schwester wieder in den Arm nehmen zu können!!
Meine 17-jährige Tochter kennt meinen Blog inzwischen, sie ist ein sehr besonderer Mensch. Sehr stark und sehr sensibel. Ihre Stärke hatte ich in dem Alter nicht. Auch sie hat viel schlimmes miterlebt und ansehen müssen. Heute sind wir zwei starke Frauen, die eine erst 17, die andere über 50 ;-).
Was ich jetzt fühle? Die Freude gekämpft zu haben, die innere Stärke zu spüren. Ich möchte am Liebsten allen betroffenen Frauen zurufen: Werdet stark, trennt euch auch von manipulativen Männern die euch klein machen. Ihr schafft das, ihr habt die Kraft in euch!!! Malt euch das Leben in Freiheit aus, es wird euch Kraft geben. Keine Kontrolle mehr, keiner der bestimmt, wann und ob ihr schlafen dürft, keiner der euch mit Eiseskälte ignoriert. Niemand soll eure Kinder weiter zerstören!!! Sucht die Wärme in euch, bei Freundinnen, geht ins Frauenhaus, lasst euch das nicht mehr gefallen: JETZT HANDELN!!!!!!!
IHR HABT EIN BESSERES LEBEN VERDIENT!!!!!!!
UND EURE KINDER UMSOMEHR!!!
Eure Lisa
Dienstag, 19. März 2013
Liebe LeserInnen,
Ich habe lange nicht mehr in den Blog geguckt, weil so viel passiert ist und ich auch eine lange Auszeit von den alten Wunden brauchte.
Ich bin total gerührt und überrascht und sehr glücklich, dass es immer wieder Menschen gibt, die den Blog finden. Gerade das war mir sehr wichtig.
Ich bin in den letzten 12 Monaten nochmal wieder sehr viel stärker geworden. Es hat sogar einen (pro Kind EINEN) Besuchskontakt mit dem Wudo gegeben. Mit meiner Tochter im Sommer, mit meinem Sohn im Herbst. Ich war beide Male mit, habe erst gemeinsam einen Kaffee getrunken, und die Kinder konnten entscheiden, ob sie mit wollten. Sie sind beide mitgegangen, kamen aber verstört zurück und haben diesmal selbst nach einer gewissen Zeit beschlossen, den Kontakt (vorläufig) nicht fortzuführen. Ich habe bei diesen Treffen gemerkt, dass er tatsächlich jegliche Macht über mich verloren hat. Er wirkte wesentlich kleiner und ich würde sagen, unbedeutend. Er hat die gleiche Leier wie damals drauf, diesmal zwar zu den Kindern: "Ja, das ist auch meine Lieblingsmusik" (damals dachte ich, wir lägen immer auf der gleichen Wellenlänge, damit hat er mir die große Liebe vorgegaukelt), und immer wieder betonte er wie toll er doch seine Hunde im Griff hat ("Alle Kommandos können die vor und rückwärts, bei 70 Kommandos habe ich aufgehört zu zählen"). Ich habe es meinen Kindern sehr gewünscht, dass es zu etwas Gutem geführt hätte, aber dem war nicht so. Trotzdem hat es beiden gut getan, eine Position wählen zu können und zumindest diesmal selbst den Kontakt abzubrechen.
In meiner Partnerschaft habe ich gelernt, dass ich es gut aushalten kann, wenn mein Partner auch mal sauer auf mich ist. Ich habe das Recht auf meine Meinung, meine Wahrnehmung und meine Gerfühle: ein GUTES STARKES Gefühl :-)))
Wieder im Blog zu sein macht nachdenklich, dankbar (für mein neues Leben), nicht mehr traurig. Alle die (immer wieder) reinschauen einen ganz lieben Gruß und allen die es brauchen, wünsche ich die Kraft aus den Tiefen der Hölle aufzusteigen und das Leben in die Hand zu nehmen!!
Eure glückliche, starke Lisa
Ich habe lange nicht mehr in den Blog geguckt, weil so viel passiert ist und ich auch eine lange Auszeit von den alten Wunden brauchte.
Ich bin total gerührt und überrascht und sehr glücklich, dass es immer wieder Menschen gibt, die den Blog finden. Gerade das war mir sehr wichtig.
Ich bin in den letzten 12 Monaten nochmal wieder sehr viel stärker geworden. Es hat sogar einen (pro Kind EINEN) Besuchskontakt mit dem Wudo gegeben. Mit meiner Tochter im Sommer, mit meinem Sohn im Herbst. Ich war beide Male mit, habe erst gemeinsam einen Kaffee getrunken, und die Kinder konnten entscheiden, ob sie mit wollten. Sie sind beide mitgegangen, kamen aber verstört zurück und haben diesmal selbst nach einer gewissen Zeit beschlossen, den Kontakt (vorläufig) nicht fortzuführen. Ich habe bei diesen Treffen gemerkt, dass er tatsächlich jegliche Macht über mich verloren hat. Er wirkte wesentlich kleiner und ich würde sagen, unbedeutend. Er hat die gleiche Leier wie damals drauf, diesmal zwar zu den Kindern: "Ja, das ist auch meine Lieblingsmusik" (damals dachte ich, wir lägen immer auf der gleichen Wellenlänge, damit hat er mir die große Liebe vorgegaukelt), und immer wieder betonte er wie toll er doch seine Hunde im Griff hat ("Alle Kommandos können die vor und rückwärts, bei 70 Kommandos habe ich aufgehört zu zählen"). Ich habe es meinen Kindern sehr gewünscht, dass es zu etwas Gutem geführt hätte, aber dem war nicht so. Trotzdem hat es beiden gut getan, eine Position wählen zu können und zumindest diesmal selbst den Kontakt abzubrechen.
In meiner Partnerschaft habe ich gelernt, dass ich es gut aushalten kann, wenn mein Partner auch mal sauer auf mich ist. Ich habe das Recht auf meine Meinung, meine Wahrnehmung und meine Gerfühle: ein GUTES STARKES Gefühl :-)))
Wieder im Blog zu sein macht nachdenklich, dankbar (für mein neues Leben), nicht mehr traurig. Alle die (immer wieder) reinschauen einen ganz lieben Gruß und allen die es brauchen, wünsche ich die Kraft aus den Tiefen der Hölle aufzusteigen und das Leben in die Hand zu nehmen!!
Eure glückliche, starke Lisa
Sonntag, 10. Juni 2012
Liebe LeserInnen,
Ich habe mich lange nicht gemeldet und das hatte viele Gründe. Ich war im Krankenhaus, meinen Kindern ging es unterschiedlich gut, aber jetzt ist wieder eine stabile Phase eingekehrt.
Inzwischen hat meine Tochter über Facebook Kontakt zu ihrem Vater bekommen, der sich seit 4 Jahren nicht gemeldet hatte, trotz Briefe, Karten etc.
Wäre ich letztes Jahr noch in Panik verfallen merke ich jetzt eine ganz neue Stärke in mir! Obwohl er ein Treffen ständig hinausschiebt, oder vielleicht gerade deshalb, habe ich ihr vorgeschlagen, doch einfach mal hinzufahren, spontan :-)) Eine private Telefon- oder Handynummer haben wir ja nicht.
Er war nicht zu Hause, seine neue Frau unter der Dusche, aber ich war da, und habe mit der Stieftochter geredet. Ich habe nochmal darum gebeten, dass sie mithelfen, dass es zu einem Treffen kommen kann. Er wird vermutlich stinkwütend sein, aber es macht mir keine Angst mehr. Es ist eine neue, sehr tiefe Stärke :-)))
Ich bin gespannt wie es weiter geht!
Eure Lisa
Ich habe mich lange nicht gemeldet und das hatte viele Gründe. Ich war im Krankenhaus, meinen Kindern ging es unterschiedlich gut, aber jetzt ist wieder eine stabile Phase eingekehrt.
Inzwischen hat meine Tochter über Facebook Kontakt zu ihrem Vater bekommen, der sich seit 4 Jahren nicht gemeldet hatte, trotz Briefe, Karten etc.
Wäre ich letztes Jahr noch in Panik verfallen merke ich jetzt eine ganz neue Stärke in mir! Obwohl er ein Treffen ständig hinausschiebt, oder vielleicht gerade deshalb, habe ich ihr vorgeschlagen, doch einfach mal hinzufahren, spontan :-)) Eine private Telefon- oder Handynummer haben wir ja nicht.
Er war nicht zu Hause, seine neue Frau unter der Dusche, aber ich war da, und habe mit der Stieftochter geredet. Ich habe nochmal darum gebeten, dass sie mithelfen, dass es zu einem Treffen kommen kann. Er wird vermutlich stinkwütend sein, aber es macht mir keine Angst mehr. Es ist eine neue, sehr tiefe Stärke :-)))
Ich bin gespannt wie es weiter geht!
Eure Lisa
Samstag, 4. Februar 2012
Frauenbewegung: Sind wir wirklich befreit? Nofretete ruft!
Schon seit Wochen geistert diese Thema in meinem Kopf herum. Ich bin aufgewachsen als die Frauenbewegung ihren Anfang nahm. Ich war viellecht 10 Jahre als die "Emanzen" für die Rechte der Frauen kämpften. Was ich daraus geworden? Frauen sollen aussehen, wie Barbiepuppen, schlank, kindlich und faltenfrei.
Wir lassen unsere Mimik wegspritzen mit Botox, unser Busen wird mit Silikon "in Form" gebracht (der Rücken wird es uns danken), auch andere Körperpartien wie der Po können heute aufgespritzt werden. Wozu??? Warum lassen wir uns auf diese Spielchen ein? Warum müssen wir magersüchtig oder extrem schlank sein? Wir gefährden unsere Gesundheit, viele Spätfolgen sind unbekannt. Ist das Emanzipation?
Dürfen wir Frauen nur sein, wenn wir bestimmte äußeren Kriterien entsprechen? Können Männer sich nur überlegen fühlen, wenn sie eine junge Schönheit (30 Jahre jünger oder mehr) an der Hand halten? Warum sind gerade "erfolgreiche" und "mächtige" Männer so leicht zu haben für irgendwelche "Bunga-Bunga-Partys"? Soll die Welt berluconisiert werden?
Ich bin dagegen!!!! Ich bin dagegen, dass Frauen wie Püppchen aussehen. Ich bin dagegen, dass Frauen sich Silikon implantieren, Fett absaugen, operieren lassen.... um "schöner" zu werden. Ich bin dagegen, dass wir unsere Mimik, UND DAMIT UNSERE PERSÖNLICHKEIT, wegspritzen lassen mit Botox oder Faltenfüller.
Ich bin für weise Frauen mit Lebenserfahrung, für Frauen mit Persönlichkeit, für Frauen, aus deren Gesichtern die Liebe zu Menschen und zum leben strahlt. Für Frauen mit Falten.... wie die Nofretete in Berlin.
Ich habe einen Beitrag gesehen und dort wurde erklärt, dass man die Nofretete durch eine andere Beleuchtung ein ausdrucksstarkes Gesicht gegeben hat, indem die leichte Fältchen sichtbar wurden. Keine "Faltenweg-Bestrahlung" frontal von vorne.
Deshalb bin ich für die "Nofretete-Bewegung", zeigt eure Falten, eure Lebensweisheit eure Kraft!
Eure Lisa
Wir lassen unsere Mimik wegspritzen mit Botox, unser Busen wird mit Silikon "in Form" gebracht (der Rücken wird es uns danken), auch andere Körperpartien wie der Po können heute aufgespritzt werden. Wozu??? Warum lassen wir uns auf diese Spielchen ein? Warum müssen wir magersüchtig oder extrem schlank sein? Wir gefährden unsere Gesundheit, viele Spätfolgen sind unbekannt. Ist das Emanzipation?
Dürfen wir Frauen nur sein, wenn wir bestimmte äußeren Kriterien entsprechen? Können Männer sich nur überlegen fühlen, wenn sie eine junge Schönheit (30 Jahre jünger oder mehr) an der Hand halten? Warum sind gerade "erfolgreiche" und "mächtige" Männer so leicht zu haben für irgendwelche "Bunga-Bunga-Partys"? Soll die Welt berluconisiert werden?
Ich bin dagegen!!!! Ich bin dagegen, dass Frauen wie Püppchen aussehen. Ich bin dagegen, dass Frauen sich Silikon implantieren, Fett absaugen, operieren lassen.... um "schöner" zu werden. Ich bin dagegen, dass wir unsere Mimik, UND DAMIT UNSERE PERSÖNLICHKEIT, wegspritzen lassen mit Botox oder Faltenfüller.
Ich bin für weise Frauen mit Lebenserfahrung, für Frauen mit Persönlichkeit, für Frauen, aus deren Gesichtern die Liebe zu Menschen und zum leben strahlt. Für Frauen mit Falten.... wie die Nofretete in Berlin.
Ich habe einen Beitrag gesehen und dort wurde erklärt, dass man die Nofretete durch eine andere Beleuchtung ein ausdrucksstarkes Gesicht gegeben hat, indem die leichte Fältchen sichtbar wurden. Keine "Faltenweg-Bestrahlung" frontal von vorne.
Deshalb bin ich für die "Nofretete-Bewegung", zeigt eure Falten, eure Lebensweisheit eure Kraft!
Eure Lisa
Pause
Manchmal brauche ich Pause. Das Schreiben des Blogs geht mir doch näher als gedacht. Ich schreibe, wenn die Kraft da ist, wenn die Worte einen Weg suchen...
Eure Lisa
Eure Lisa
Die Seele, ein Gedicht
die Seele
will weinen
sie schafft es nicht
ich renn'
die Seele
will schlafen
sie lässt mich nicht
ich renn'
die Seele
will trauern
sie darf es nicht
ich renn'
die Seele
will Ruhe
das Chaos im Kopf
ich renn'
die Seele
will Stille
ohrenbetäubender Krach
ich renn'
die Seele
will Frieden
der Krieg tobt herum
ich renn'
die Seele
will umziehen
Träume in der Nacht
ich renn'
die Seele
will langsam
der Turbo springt an
ich renn'
die Seele
will Schutz
die Wände brechen ein
ich renn'
die Seele
will Liebe
veschenkt sie den anderen
ich renn'
die Seele
will schreien
die Worte sind stumm
ich renn'
die Seele
will fließen
die Dämme zu hoch
ich renn'
ich verliere mein Lächeln
verliere die Kraft
verliere den Mut
verliere mich selbst
und mein Herz schlägt:
pock-Pock ..... pock-Pock ..... pock-Pock
ich stolper'
mein Herz:
pock...pock................POCK ..... pock-Pock ...... pock...pock.................POCK!
meine Seele schreibt..... befreit
für einen Augenblick
die Zeit
heilt alle Wunden?
will weinen
sie schafft es nicht
ich renn'
die Seele
will schlafen
sie lässt mich nicht
ich renn'
die Seele
will trauern
sie darf es nicht
ich renn'
die Seele
will Ruhe
das Chaos im Kopf
ich renn'
die Seele
will Stille
ohrenbetäubender Krach
ich renn'
die Seele
will Frieden
der Krieg tobt herum
ich renn'
die Seele
will umziehen
Träume in der Nacht
ich renn'
die Seele
will langsam
der Turbo springt an
ich renn'
die Seele
will Schutz
die Wände brechen ein
ich renn'
die Seele
will Liebe
veschenkt sie den anderen
ich renn'
die Seele
will schreien
die Worte sind stumm
ich renn'
die Seele
will fließen
die Dämme zu hoch
ich renn'
ich verliere mein Lächeln
verliere die Kraft
verliere den Mut
verliere mich selbst
und mein Herz schlägt:
pock-Pock ..... pock-Pock ..... pock-Pock
ich stolper'
mein Herz:
pock...pock................POCK ..... pock-Pock ...... pock...pock.................POCK!
meine Seele schreibt..... befreit
für einen Augenblick
die Zeit
heilt alle Wunden?
Dienstag, 6. Dezember 2011
Da kam die ganze Trauer wieder hoch bei meiner Tochter
Vor Kurzem mussten wir unseren 13 Jahre alten Hund einschläfern lassen. Er war plötzlich krank, es ging innerhalb von 12 Stunden. Da ist meine Tochter komplett zusammengebrochen. Alle Trauer kam wieder hoch, v.a. dass ihr Vater keinen Kontakt zu ihr möchte und von unserem ersten Hund, den wir vor 5 Jahren erlösen mussten.
Sie wurde morgens wach und weinte, konnte teilweise nicht zur Schule gehen. Alles Leid der Welt belastete sie, und sie sagte oft "in so einer Welt mit Krieg will ich nicht leben." Ich habe sie nicht alleine gelassen, sondern mit auf die Arbeit genommen. Ich hatte echt Angst um sie. Dann erzählte sie mir, dass eine Freundin von ihr sich ritzt. Ich habe daraufhin sie gefragt, ob sie das auch machen würde. Sie zeigte mit ihren Arm. Es waren erste zaghafte Ritzversuche zu sehen. Ich fragte sie, wie das für sie war. Sie meinte, danach wäre es ihr besser gegangen. Ich habe erstmal nicht viel gesagt. Mir wurde klar, dass ich ihr alleine nicht helfen konnte. Zum Glück war ihre frühere Therapeutin bereit, sie als Notfall aufzunehmen. Diagnose: Depressive Phase. (Ich atme gerade erstmal tief durch)
Ich denke, wir sind früh dabei. Ich bin dankbar, dass sie mir so viel Vertrauen schenkt und mir vieles erzählt. Wir müssen jetzt abwarten, wie es weiter geht. Sie geht wieder zur Schule und macht einen ruhigeren Eindruck. Sie hat mir gesagt, dass sie beschlossen hätte sich nicht mehr zu ritzen. Ich habe geantwortet, dass ich das eine kluge Entscheidung finde.
Für sie war es glaube wichtig, mir klar zu machen, dass es ihr echt schlecht geht und das sie echt Hilfe braucht....
Liebe Grüße
Eure Lisa
Sie wurde morgens wach und weinte, konnte teilweise nicht zur Schule gehen. Alles Leid der Welt belastete sie, und sie sagte oft "in so einer Welt mit Krieg will ich nicht leben." Ich habe sie nicht alleine gelassen, sondern mit auf die Arbeit genommen. Ich hatte echt Angst um sie. Dann erzählte sie mir, dass eine Freundin von ihr sich ritzt. Ich habe daraufhin sie gefragt, ob sie das auch machen würde. Sie zeigte mit ihren Arm. Es waren erste zaghafte Ritzversuche zu sehen. Ich fragte sie, wie das für sie war. Sie meinte, danach wäre es ihr besser gegangen. Ich habe erstmal nicht viel gesagt. Mir wurde klar, dass ich ihr alleine nicht helfen konnte. Zum Glück war ihre frühere Therapeutin bereit, sie als Notfall aufzunehmen. Diagnose: Depressive Phase. (Ich atme gerade erstmal tief durch)
Ich denke, wir sind früh dabei. Ich bin dankbar, dass sie mir so viel Vertrauen schenkt und mir vieles erzählt. Wir müssen jetzt abwarten, wie es weiter geht. Sie geht wieder zur Schule und macht einen ruhigeren Eindruck. Sie hat mir gesagt, dass sie beschlossen hätte sich nicht mehr zu ritzen. Ich habe geantwortet, dass ich das eine kluge Entscheidung finde.
Für sie war es glaube wichtig, mir klar zu machen, dass es ihr echt schlecht geht und das sie echt Hilfe braucht....
Liebe Grüße
Eure Lisa
Dienstag, 22. November 2011
Kinder die immer noch leiden
Die Albträume meines jüngsten Sohnes besuchen ihn noch jede Nacht. Meine Tochter ist inzwischen fast depressiv, sie weint viel und fühlt sich mit ihrem Leben komplett überfordert. Mein 2. Kind kämpft immer noch damit, sein Leben in den Griff zu bekommen, und der Älteste kommt dabei zu kurz.....
Dieses Jahr ist ein Jahr voll des Kampfes um ein besseres Leben... Ich hoffe, meine Kinder schaffen es... zum Glück fühle ich mich immer noch stark :-))
Eure Lisa
Dieses Jahr ist ein Jahr voll des Kampfes um ein besseres Leben... Ich hoffe, meine Kinder schaffen es... zum Glück fühle ich mich immer noch stark :-))
Eure Lisa
Dienstag, 15. November 2011
Kinderalbträume
Auch mein jüngster hat in letzter Zeit wieder viele Albträume. Er träumt, dass der Wudo, sein Vater, mich und meinen neuen Partner umbringt und er zurück muss zum Wudo....
Ich glaube, dass braucht keine weiteren Worte....
Eure Lisa
Ich glaube, dass braucht keine weiteren Worte....
Eure Lisa
Sonntag, 16. Oktober 2011
Albträume
Gestern Abend waren wir schön mit Freunden essen. Ich habe im Stillen meine Trennung von vor 6 Jahren gefeiert. Habe das gemeisame Essen richtig genossen.
Leider waren heute Nacht die Albträume wieder da. Ich wollte mich von dem Wudo trennen und er verfolgte mich ständig. Habe mich wieder richtig bedroht gefühlt.....Ich wurde wieder mit Herzrasen und Schweißausbrüche wach. Ich war sehr enttäuscht, weil ich meine, ich sollte doch schon längst drüber weg sein... außerdem bin ich seit 6 Jahren frei.
Na ja, muss wohl noch mehr Zeit vergehen....
Eure (leicht resignierte) Lisa
Leider waren heute Nacht die Albträume wieder da. Ich wollte mich von dem Wudo trennen und er verfolgte mich ständig. Habe mich wieder richtig bedroht gefühlt.....Ich wurde wieder mit Herzrasen und Schweißausbrüche wach. Ich war sehr enttäuscht, weil ich meine, ich sollte doch schon längst drüber weg sein... außerdem bin ich seit 6 Jahren frei.
Na ja, muss wohl noch mehr Zeit vergehen....
Eure (leicht resignierte) Lisa
Dienstag, 11. Oktober 2011
Das Gefühl der Machtlosigkeit - ich bleibe wachsam
Es gibt viele Situationen im Alltag, wo ich mich immer wieder gegen Gefühle der Machtlosigkeit wehren muss. Ich muss mir noch oft sagen, "du hast eine Wahl, du kannst die Situation ändern bzw. du kannst Lösungen suchen". Das klappt dann auch meistens. Ein Bespiel ist mein jüngster Sohn. Er schafft es einfach nicht seine Hausausgaben aufzuschreiben und diese in der Hausaufgabenbetreuung zu machen. Jedes Mal wenn er nach Hause kommt und wieder nichts im Hausaufgabenheft stand und ich rumtelefonieren musste, was die Kinder aufhatten, hat mich zum Verzweifeln gebracht. Bis ich beschloss was zu ändern. Ich habe die Leitung der HA-Betreuung gebeten, jeden Tag die Einträge zu kontrollieren und abzuzeichnen. Mit einer Konsequenz zu Hause wenn er nicht alles eingetragen hatte. Und siehe da, er schreibt schon viel häufiger alles auf. Warum ich nicht eher drauf gekommen bin? Weil ich immer Angst hatte lästig zu sein, weil es mir schwer fällt, um Hilfe zu bitten, weil ich denke, ich muss immer alles alleine schaffen, weil mein Sohn wegen seines ADHS "nur" eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung bekommen hatte....
Es geht voran... immer wieder... immer weiter.... macht aber auch sehr müde manchmal!
Eure Lisa
Es geht voran... immer wieder... immer weiter.... macht aber auch sehr müde manchmal!
Eure Lisa
Sonntag, 9. Oktober 2011
Eva und der Apfel
Heute war ich mit meiner Tochter in der Kirche. Da kamen mir wieder viele Gedanken über Eva und den Apfel und den Sündenfall.
Ich will nicht zu einer Kirche gehören, die mir einredet, dass wir von Geburt an schlecht sind. Ich will nicht zu einer Religion gehören, die davon ausgeht, dass die Frau die Sünde gebracht hat.(Sündenfall)
Sehen wir diese Geschichte mal ganz anders:
Wenn ein Mädchen in die Pubertät kommt, ist das das Alter, in dem sie Kinder (unter Schmerzen) gebären kann. Gleichzeitig entwickelt sich im Alter von 12-15 die Moral... also das Gefühl für "Gut und Böse". Vielleicht will die Geschichte von Eva und dem Apfel diese Lebensphase symbolosieren.... und ist die warum auch immer in die Bibel aufgenommen worden.Mit dem Gedanken kann ich gerne in die Kirche gehen!
Eure Lisa
Ich will nicht zu einer Kirche gehören, die mir einredet, dass wir von Geburt an schlecht sind. Ich will nicht zu einer Religion gehören, die davon ausgeht, dass die Frau die Sünde gebracht hat.(Sündenfall)
Sehen wir diese Geschichte mal ganz anders:
Wenn ein Mädchen in die Pubertät kommt, ist das das Alter, in dem sie Kinder (unter Schmerzen) gebären kann. Gleichzeitig entwickelt sich im Alter von 12-15 die Moral... also das Gefühl für "Gut und Böse". Vielleicht will die Geschichte von Eva und dem Apfel diese Lebensphase symbolosieren.... und ist die warum auch immer in die Bibel aufgenommen worden.Mit dem Gedanken kann ich gerne in die Kirche gehen!
Eure Lisa
Freitag, 7. Oktober 2011
Meine Schreibpause im August-September
Meine Schreibpause war nicht bewusst geplant. Ich hatte einfach nicht die Kraft die Seite aufzurufen. Ich habe Abstand gebraucht. Es löst bei mir doch tiefere Emotionen aus, als ich gedacht habe. Als ich letztens wieder begonnen habe mit dem Schreiben, habe ich eine Woche lang jede Nacht geträumt, dass mein Partner mich betrügt. Erst zum Schluss war es nicht mehr mein jetziger Partner sonder der Wudo. Danach war es gut. Ich konnte es "abhaken".
Auch bin ich beruflich stark eingespannt. Habe es dennoch geschafft, täglich Zeit für die Hausaufgaben meiner Kinder einzurichten, und zwar vor 18:00 Uhr.
Meinem "taurigen" Kind geht es viel besser. Er hat mit einer Ausbildung begonnen und ich kann ihn nicht mehr als traurig beschreiben. Ein gutes Gefühl! Auch wenn der Weg sicherlich noch nicht beendet ist.
Bald sind es 6 Jahre her (10.10.2005), dass ich mich getrennt habe. Ich werde den Tag im Inneren feiern.
Ein schönes Wochendene!
Lisa
Auch bin ich beruflich stark eingespannt. Habe es dennoch geschafft, täglich Zeit für die Hausaufgaben meiner Kinder einzurichten, und zwar vor 18:00 Uhr.
Meinem "taurigen" Kind geht es viel besser. Er hat mit einer Ausbildung begonnen und ich kann ihn nicht mehr als traurig beschreiben. Ein gutes Gefühl! Auch wenn der Weg sicherlich noch nicht beendet ist.
Bald sind es 6 Jahre her (10.10.2005), dass ich mich getrennt habe. Ich werde den Tag im Inneren feiern.
Ein schönes Wochendene!
Lisa
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